Gästebuch

Ihre Stimme für ein besseres Leben mit Demenz.

  • Was braucht es für ein würdevolles Leben mit Demenz?
  • Was würden Sie sich wünschen?
  • Was können Freunde, Bekannte oder Nachbarn dazu beitragen, Menschen mit Demenz ein Leben in Gemeinschaft zu ermöglichen?


Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, können meist nur unzureichend darüber Auskunft geben. Viele Erkrankte sind nur bedingt in der Lage ihre Wünsche und Vorstellungen darüber mitzuteilen.

Hier haben Sie die Möglichkeit Menschen mit Demenz eine Stimme zu verleihen.

"Wenn ich mal dement bin, dann wünsche ich mir ... hier klicken, um einen Eintrag zu erstellen"

Am 03.08.2008 um 19:06 Uhr hat Ulrich Viefhaus folgendes verfaßt:
Sollte mich trotz meines Alters (76), eine
Demenz nicht verschonen, wünsche ich
mir, dass meine Frau und meine ver-
trauten Freunde, Freundinnen und Nach-
barn von uns ALTENKNÜPFERN mir helfen, den Rest meiner Tage so lebens-
wert wie möglich zu erleben. Dann wird sich unser Netzwerk bewähren müssen.
Am 09.04.2008 um 08:41 Uhr hat Dr. Stephanie Mair-Huydts, Verlegerin, Verlag MairDumont Ostfildern folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass ich meiner Familie nicht zu sehr zur Last werde und so normal wie möglich weiterleben kann.
Am 02.04.2008 um 08:36 Uhr hat Christof Hase, Vorsitzender des BDS Scharnhausen folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, möchte ich, dass es Menschen in meinem Umfeld gibt, die mit meiner Behinderung umgehen können und mir zu einem würdigen Leben verhelfen.
Am 27.02.2008 um 08:41 Uhr hat Thomas Mühlich, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Scharnhausen folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass sich Familie und Freunde weiterhin um mich kümmern und sich nicht aus Angst vor dem Umgang mit der Krankheit zurückziehen.
Am 27.02.2008 um 08:39 Uhr hat Harald Flößer, Kreisredaktion der "Eßlinger Zeitung" folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir verständnisvolle Menschen um mich herum, die mich nicht links liegen lassen, sondern mich trotz meiner Schwächen am Leben teilhaben lassen; Menschen, die mich, auch wenn ich wirres Zeug reden sollte, mit Respekt behandeln.
Am 18.02.2008 um 21:20 Uhr hat Barbara folgendes verfaßt:
wenn ich einmal dement bin, möchte ich ohne Zwang betreut werden.
Ich möchte nicht gezwungen werden, Dinge zu tun oder zu lassen um die Standards der Pflegepersonen zu erfüllen.
Am 14.02.2008 um 09:20 Uhr hat Steffi Biester, KICKFAIR folgendes verfaßt:
Wenn ich einmal dement bin, dann wünsche ich mir ein Umfeld, das mich in Würde altern lässt: mir vertraute Menschen, die mich in dieser Zeit begleiten (und selbst mit dieser Aufgabe nicht alleine gelassen werden) und eine pflegerische Versorgung, in der mir als Mensch begegnen werden kann.
Am 12.02.2008 um 11:40 Uhr hat Ralph Rieck, Leiter der Kinder- und Jugendförderung Ostfildern folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, hoffe ich, in einer Gesellschaft leben zu können, in der nicht nur das Streben nach Profit, nicht nur Leistung und Erfolg, nicht nur das Glück des Einzelnen im Vordergrund stehen, sondern fast schon verstaubt anmutende Begriffe und Tugenden wie "Solidarität mit Kranken und Schwächeren" oder "Nächstenliebe" das Zusammenleben der Menschen bestimmen.
Am 29.01.2008 um 08:52 Uhr hat Dorothee Wetzel, Leiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir Begegnungen mit Menschen, ein Netz von Freunden, Bekannten und Nachbarn, die mich in meiner Veränderung annehmen."
Am 29.01.2008 um 08:50 Uhr hat Christof Bolay, Oberbürgermeister der Stadt Ostfildern folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, möchte ich in meiner inneren Welt so zufrieden sein, dass die mich Umsorgenden dies spüren können.
Am 04.12.2007 um 10:12 Uhr hat Herbert Rösch, langjähriger OB in Ostfildern und Mitglied im Vorstand der Gradmannstiftung folgendes verfaßt:
Wenn ich einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass ich von Menschen umgeben bin, die einfühlsam und achtsam mit mir umgehen und mir eine pflegerische Versorgung zuteil werden lassen, die mir meine Würde belässt und sich an den mir verbliebenen Fähigkeiten orientiert.
Am 13.11.2007 um 14:18 Uhr hat Ulrike Weitz, Mitglied der Bürgergruppe Schapanesen folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass meine Angehörigen mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden und sie Menschen mit einem offenen Ohr zur Seite haben, die ihnen tatkräftig beistehen.
Am 13.11.2007 um 14:16 Uhr hat Heike Bosien, Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Parksiedlung folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass ich ähnlich lustig mit meinen Urenkeln im Pflegeheim Brio-Bahn spiele, Puzzle mache und lauthals Kinderlieder trällere wie dies meine Großmutter auch tat mit meinen Kindern. Und ich wünsche mir für meine Angehörigen eine große Portion Gelassenheit und Humor im Umgang mit mir.
Am 13.11.2007 um 14:12 Uhr hat Volker Stark, Leiter der Sportschule Ruit folgendes verfaßt:
Wenn ich selbst einmal dement bin, dann wünsche ich mir, dass ein lieber, vertrauter Mensch ganz nah bei mir ist.
Am 18.10.2007 um 13:52 Uhr hat anonym folgendes verfaßt:
....dass eine vertraute Hand mich führt, um noch einmal gemeinsam die Schönheit der Natur zu erleben, die wärmende Sonne, die Kühle des Waldes, den Geruch des Frühlings.
Am 17.10.2007 um 19:53 Uhr hat anonym folgendes verfaßt:
wünsche ich mir, dass es Menschen um mich herum gibt, die mir mit liebevoller Nachsicht begegnen.
Am 03.10.2007 um 13:57 Uhr hat anonym folgendes verfaßt:
Mit Demenz möchte ich nicht einsam und allein gelassen sein und abgeschoben werden
Am 01.10.2007 um 14:05 Uhr hat anonym folgendes verfaßt:
dass die Menschen, die mich umsorgen, sich auch daran erinnern , wie gerne ich mit anderen gelacht habe.
Am 26.09.2007 um 10:22 Uhr hat anonym folgendes verfaßt:
Wenn ich mal "verrückte" oder "peinliche" Sachen mache oder sage, wünsche ich mir, dass die Menschen mich so in ihrer Erinnerung und in ihrem Herzen bewahren, wie sie mich in fitten Tagen erlebt haben!